Seit es kostenlose Pornos im Netz gibt, schießen die User-Zahlen auf den einschlägigen Portalen Jahr für Jahr kontinuierlich in die Höhe. Und da immer mehr Menschen Sex-Filme konsumieren, wagt sich die Branche auch immer weiter aus der Schmuddelecke, um es sich allmählich in der Popkultur gemütlich zu machen. Ganz weit vorne dabei ist der nach eigenen Angaben hierzulande beliebteste Porno-Anbieter „xHamster.com“, der immer wieder mit allerlei schrägen Ideen und Gadgets rund ums Thema Sex von sich reden macht. Das Kerngeschäft sind aber nach wie vor Filme. Und was das betrifft, haben die Herrschaften das Jahr 2017 in interessanten Zahlen für uns zusammengefasst.

Dabei wollen wir gar nicht groß in die Ferne schweifen, sondern bleiben in Deutschland. Und auch hier werden Pornos immer beliebter. „Insgesamt stieg die Nutzung 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent auf 422.279.517 Besucher“, weiß ein Sprecher von „xHamster.com“ zu berichten.

Das bedeutet, dass rein rechnerisch jeder Deutsche die Webseite ganze 53 Mal im Jahr besucht hat.

Während sich die Baden-Württemberger mit durchschnittlich 7:17 Minuten 2017 genau 20,4 Prozent mehr Zeit ließen, ihren Fisch zu entgräten, befanden sich die Brandenburger offenbar in einem Formtief und hielten nur noch 7:11 Minuten durch. 2016 waren es noch satte 11:50 Minuten. Am wildesten trieben es indes die Hessen, wo die Besucherzahlen auf der Seite um satte 32 Prozent stiegen. Die Bremer hatten hingegen wohl besseres zu tun. In dem Bundesland sanken die Porno-Besuche entgegen dem allgemeinen Trend um 12,6 Prozent.

In Sachsen-Anhalt war mit 12 Prozent der stärkste Anstieg an weiblichen Besuchern zu verzeichnen. Doch auch in unserer Bundeshauptstadt legten die Damen um 7,4 Prozent zu. Frauen aus Schleswig-Holstein haben ihr Interesse an Pornos offenbar verloren, wo die weiblichen Nutzerzahlen um 20 Prozent einbrachen. Dennoch: Mit insgesamt 23 Prozent entfällt mittlerweile gut ein Viertel des Porno-Traffics auf Frauen!

Alles in allem summierte sich der Konsum 2017 in Deutschland auf satte 165 Millionen Stunden Pornofilme, was ein Plus von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Am häufigsten liefen in diesen unzähligen Stunden Pornos der Marke „Made in Germany“. Getreu dem Motto „Support your local Dealer“ liegt die Kategorie „german“ bei den Suchanfragen ganz weit vorne. Erst mit Abstand folgen dann „BDSM“, „Anal“ und „Amateur“. Auch reife Frauen und Amateure sind sehr gefragt. Abgeschlagen dagegen das Interesse nach „German Dirty Talk“ und allem, was mit Fäusten zu tun hat.

Quelle: tag24.de