Polar-Dezember angekündigt: Experten erwarten kältesten Rekordwinter aller Zeiten – In diesem Jahr könnte der Winter in Deutschland im Vergleich zu den eher milden Vorjahren besonders hart werden. Manche Meteorologen sprechen sogar von einem Polar-Dezember mit dem kältesten Winter überhaupt. Damit könnten Temperaturen von minus 30 Grad Celsius im Bereich des Möglichen liegen. Januar und Februar sollen zudem sehr kalt ausfallen.

Bereits jetzt ist an manchen Orten nachts mit Temperaturen nahe oder gar unter dem Gefrierpunkt zu rechnen. Der kalendarische Winterbeginn ist zwar erst am 21. Dezember, der meteorologische Winter beginnt jedoch bereits am 1. Dezember. Wobei der Winter hierzulande zu jedem Datum so manche Überraschung bereithält – betrugen die Temperaturen am 16. Dezember 1989 doch plus 24 Grad.

Für diesen Winter rechnen die Meteorologen mit Eiseskälte.

Die letzten „Weißen Weihnachten“ feierten die Deutschen im Jahr 2010, doch im Winter 2021, so schreibt „Karlsruhe Insider“ könnte sich das Spektakel wiederholen. Der Artikel des Portals beruft sich auf Expertenmeinungen, betont zugleich, dass Schneefall in Deutschland normalerweise im Januar und Februar üblicher sei. Denn in diesen Monaten herrsche der sogenannte Hochwinter vor.

Oftmals erreiche der Schnee den Boden aber gar nicht oder bleibe aufgrund der hohen Temperaturschwankungen im Dezember nicht liegen. Zudem sei der Dezember in der Bundesrepublik eher durch Stürme als durch Schnee geprägt, beispielsweise Orkan Lothar von 1999 mit Geschwindigkeiten bis 250 Stundenkilometer. Auch der eine oder andere Wintersturm sei laut „Karlsruhe Insider“ für 2021 demnach nicht auszuschließen.

Enorme Temperaturunterschiede

Die Wetteraufzeichnungen über die Jahre belegen für den Dezember sowohl frühlingshafte und sommerlich warme Tage als auch Tiefsttemperaturen extremer Art – es kann eine Spanne von bis zu 50 Grad Temperaturunterschieden klaffen. Man darf also gespannt sein, ob das Portal und die Meteorologen Recht behalten.

Quelle: karlsruhe-insider.de