Pläne der Regierung: Mehrwertsteuer könnte sich nach „Klimafreundlichkeit“ richten – Vor dem Hintergrund der steigenden Inflation werden in Deutschland immer mehr Stimmen laut, die eine Senkung der Mehrwertsteuer verlangen. Und tatsächlich scheint eine solche in Regierungskreisen im Gespräch zu sein, wenn auch etwas anders, als noch zu Zeiten der Corona-Pandemie.

Einem Gesetzentwurf zufolge könnte sich die Höhe der Mehrwertsteuer nämlich nach der „Klimafreundlichkeit“ der jeweiligen Produkte richten.

Wie „Bild“ in der Dienstagsausgabe berichtete, prüft die Bundesregierung die Anpassung der Mehrwertsteuer auf Basis der Umweltverträglichkeit der Lebensmittel. Einem Entwurf des „Klimaschutz-Sofortprogrammes 2022“ zufolge plant Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, „die Mehrwertsteuersätze für Lebensmittel entsprechend ihrer Klimawirkung anzupassen“, mit dem Ziel, eine „klimafreundliche Ernährung“ zu fördern.

Wie es heißt, gehe es darum, die Verteilungswirkungen zu prüfen und dabei auf soziale Ausgewogenheit zu achten.

Wie „Bild“ weiter berichtet, prüfe Habeck darüber hinaus, für einkommensschwache Haushalte ein 365-Euro-Jahresticket für den ÖPNV einzuführen, um die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel zu fördern.

Quelle: welt.de