Die OECD hat mal wieder einen neuen Pisa-Vergleich ausgerufen. Dieses Mal ging es um Kreativität bei Problemlösungen. Die deutschen Schüler schnitten gar nicht mal schlecht ab. Allgemein ging es um 15-jährige Schüler und die Frage, inwiefern sie in der Lage sind, komplizierte Probleme originell zu lösen.

Im neuesten internationalen Bildungsranking liegen erfreulicherweise Deutschlands getestete Schüler in Bezug auf ihre Fähigkeiten kreativer Problemlösung international leicht über dem Durchschnitt. Dies ist gleichzusetzen mit einem ordentlichen oberen Mittelfeldplatz. Am fünften weltweiten Pisa-Schulvergleichstest nahmen rund 85.000 Schüler aus 44 Ländern teil. Im Endergebnis lag Deutschland vor den USA und Belgien. Allerdings waren auch bei dieser Pisa-Studie Länder wie Singapur, Korea und Japan nicht zu schlagen, die die vorderen Plätze mit Abstand belegen.

Ein Bereich, bei dem die deutschen 15-Jährigen jedoch hinter ihren Erwartungen blieben, war das Lösen von Alltagsproblemen, wie zum Beispiel die Regelung der Temperatur einer Klimaanlage. Immerhin gehören nach diesem Bildungstest 13 Prozent der 15-Jährigen zu den kreativsten Problemlösern. In Japan und Korea sind dies deutlich mehr als 20 Prozent. Insgesamt schneiden Jungen besser ab als Mädchen – in Deutschland liegt das Verhältnis bei 60 Prozent Jungen zu 40 Prozent der Mädchen.

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