Das klassische Bild vom männlichen Alleinverdiener ist etwas, auf das viele von uns stolz sind – aber wir werden umdenken müssen, das Alltagsbild ändert sich. Bereits jetzt tragen knapp 44 Prozent der Frauen ihren Teil zum Haushaltsgeld bei, in jeder vierten Beziehung wollen beide Partner gleich viel Schotter nach Hause. Die männlichen Alleinverdiener sind in nur jeder fünften Beziehung eindeutig in der Minderheit – wohingegen bereits in jeder zehnten Partnerschaft die Frau die Kohle im Alleingang nach Hause schafft. Klar, dass genau in diesen Punkten viel Konfliktpotenzial liegt und sich die Gemüter manchmal erhitzen.

Unter den häufigsten Gründen für Streit in einer Beziehung belegt das liebe Geld nämlich immerhin den dritten Platz. Doch vorüber gestritten wird, hat verschiedene Gründe: Beinahe die Hälfte aller Männer verspüren wenig Lust, sich vor der Partnerin zu rechtfertigen, wenn sie sich von ihrem eigenen Geld etwas gönnen. Ausgewogen ist hingegen, dass sowohl bei Frauen als auch Männern jeder Fünfte über seine Geldprobleme nicht mit dem Partner spricht. Kohle als Beziehungskiller, dessen Einfluss mit einem klaffenden Gehaltsunterschied zwischen den Beteiligten steigt. So haben sich bereits 13 Prozent aller Deutschen schon einmal wegen finanzieller Streitigkeiten vom Partner getrennt.

Die Eckpfeiler der Untersuchung in Kürze:

  • Jede achte Beziehung zerschellt an finanziellen Klippen,
  • Das Konfliktpotenzial zwischen Partnern steigt, je größer der Gehaltsunterschied ist
  • In nur zehn Prozent der Beziehungen ist die Frau Alleinverdienerin
  • Jedem Fünften ist Geld wichtiger als Intelligenz
  • Beim ersten Date wollen 89 Prozent der Frauen, dass der Mann sie einlädt
  • 81 Prozent der Verheirateten führen ein gemeinsames Konto

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