Ob Männer wirklich vom Mars und Frauen wirklich von der Venus kommen, wissen wir nicht. Wohl aber wissen wir: Beide Geschlechter sind grundverschieden und können einander ziemlich auf die Nerven gehen. Männer können Frauen sogar krankmachen, wie eine Studie gezeigt hat. Doch woher kommt das? Eine Untersuchung offenbart: Wir Kerle nagen scheinbar doppelt so schwer an den Nerven der holden Weiblichkeit wie Kleinkinder.

Schulter das Zeitmanagement sein: Legt man ein Maximalwert von zehn für das Stresslevel zugrunde, so bewegt sich die Durchschnittsmutter laut eigenen Angaben irgendwo bei 8,5. Viele Frauen gaben an, das Dasein als Mutter für genauso anspruchsvoll zu halten wie ihre Ehe, 46 Prozent der befragten Damen offenbarten sogar, dass ihnen ihre Ehegatten noch mehr Stress verursachen als die Kleinkinder. Der Hauptgrund: Offenbar helfen Männer zu wenig. Doch genau darauf seien Mütter durch das straffe Zeitmanagement ihres Alltags dringend angewiesen. Verlässt sich der Mann dann zu sehr auf seine Ehefrau, löst dies enormen Stress aus.

Doch was stresst umgekehrt uns Männer an der Damenwelt? Eine Studie der amerikanischen Penn State University von 2012 wies nach, dass vor allem Streit und Diskussionen mit der Partnerin unserem Nervenkostüm arg zusetzen. Die Forscher untersuchten Pärchen vor, während und nach einer etwa 20-minütigen Debatte zum Thema „Partnerschaft“. Anschließend wurden den Testpersonen Blutproben entnommen und auf das Stresshormon Cortisol hin untersucht. Dabei offenbarte sich: Das Stresslevel der Männer ging durch die Decke, sobald thematisch unangenehme Punkte zur Sprache kamen – sie benötigten auch länger als ihre Partnerinnen, um dieses Hormon wieder abzubauen.

Quelle: elle.de