Weihnachtsgeschäft in Gefahr: Onlinehändler rechnen mit überlasteten Paketdiensten – Als wenn es anlässlich des kommenden Weihnachtsfestes nicht schon genug Hiobsbotschaften gegeben hätte, befürchten drei von vier Onlinehändlern nun auch noch, dass es in diesem Jahr zu einer Überlastung der Paketdienste kommen wird.

Wie aus einer Umfrage des Händlerbundes hervorgeht, stellen Engpässe im logistischen Bereich mit Blick auf die wichtigste Verkaufszeit des Jahres aktuell die größte Sorge der Händler dar.

Allerdings befürchten in diesem Jahr weniger Händler, dass Lieferdienste an die Grenzen ihrer Kapazitäten stoßen könnten, als noch 2020 – seinerzeit waren es sogar 81 Prozent.

Dies lässt sich laut dem E-Commerce-Verband vermutlich darauf zurückführen, dass Lieferdienste in der jüngsten Zeit große Investitionen getätigt haben, um ihre Angebote zu optimieren.

Anlässlich der Befragung von 357 Onlinehändlern benannte mit 45 Prozent fast jeder zweite Händler zudem die geringere Warenverfügbarkeit durch die Probleme in den globalen Lieferketten als möglichen Bremsklotz in Sachen Weihnachtsgeschäft.

Nachdem die Pandemie gerade dem Onlinehandel im letzten Jahr einen wahren Boom beschert hat, zeigt sich die Branche 2021 insgesamt etwas weniger euphorisch.

Einen positiven Effekt der Pandemie verspürt nur noch jeder dritte Händler – vor einem Jahr waren es noch mehr als die Hälfte.

Negative Auswirkungen für das Geschäft habe Corona für rund 38 Prozent der Befragten. 2020 galt dies nur für 22 Prozent.

Hofften im Vorjahr noch 56 Prozent der Händler auf höhere Umsätze im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft davor, gilt dies in diesem Jahr nur noch für 43 Prozent. Jeder Fünfte geht gar von Umsatzeinbußen aus.

Quelle: t-online.de