Wie eh und je scheint das Münchner Oktoberfest auch in diesem Jahr überlaufen zu sein. 3,5 Millionen Besucher haben sich laut den ersten Zahlen, pünktlich zur Halbzeit, auf die Theresienwiese verirrt. Zudem gibt es laut Aussagen der Polizei, Rettungskräfte und Veranstalter weniger Gewaltdelikte und Verletzte, dafür aber jede Menge volle Maßkrüge.

260.000 der 3,5 Millionen Besucher fanden sich übrigens auf dem historischen Teil der „Oiden Wiesn“ ein. Ebenso viele Maß Bier wie Besucher seien übrigens bereits ausgeschenkt, verschüttet oder getrunken worden. Außerdem wurden bereits 60 Ochsen verspeist.

Die Polizei spricht von einer entspannten Wiesn. Das ist zwar mitunter Auslegungssache, denn obwohl es statistisch gesehen weniger Zwischenfälle gibt, bei denen die Polizei einschreiten muss, fällt der Unterschied zwischen 1038 Einsätzen in diesem zu 1059 Einsätzen im vorigen Jahr eher gering aus.

Warten wir jedoch erst einmal das Wiesn-Finale ab, bevor wir voreilige Schlüsse ziehen. Alkohol und Gewalt gehen schließlich nicht immer Hand in Hand.