Nun hat sich die Polizei eingeschaltet: Mann malt Penisse um Schlaglöcher – Ein Mann, der seit nunmehr drei Jahren Penisse auf Straßen sprüht, um damit auf Schlaglöcher hinzuweisen, muss deshalb nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Der Neuseeländer hatte mit der Aktion ursprünglich begonnen, weil er frustriert war, dass sich die Reparatur von Schlaglöchern in der Nähe seines Hauses in Waitoki im Jahr 2018 so lange hinzog. Und nun hat er deswegen einen Anruf der Polizei erhalten.

Geoff Upson, so der Name des Verkehrssicherheitsaktivisten, erklärte laut dem „New Zealand Herald“ dass er sich bereits 20-mal bei der für den Straßenbau verantwortlichen Organisation „Auckland Transport“ (AT) über den Zustand der Straße beschwert habe, jedoch stets ignoriert worden sei.

Er selber schätzt, seither „weit über“ 100 Zeichnungen angefertigt zu haben, wobei er meistens nur einen Kreis um das Loch oder die Unebenheit sprüht. Den charakteristischen hellgrünen Penis hebt er sich für die krassesten Fälle auf. 400 Dollar koste ihn dies jedes Jahr für Sprühfarbe. Und bisher hat es rechtlich keine Probleme gegeben.

Posted by Geoff Upson Road Safety Campaigner on Saturday, February 20, 2021

Nachdem sich nun jedoch ein Anwohner über Geoffs jüngstes Kunstwerk in der Old North Road beschwert hatte, wurde die Polizei aktiv und hat sich dazu auch wegen möglicher Anklagen mit AT in Verbindung gesetzt.

Dort bestätigte man mittlerweile, den „Übeltäter“ wegen Vandalismus und der Kosten für die Entfernung der Sprühfarbe belangen zu wollen. Eine Sprecherin erklärte außerdem, dass Geoff sich bei der Aktion nicht nur selber in Gefahr gebracht, sondern möglicherweise auch noch ein Sicherheitsrisiko für andere Autofahrer verursacht habe.

„Auckland Transport sollte aufhören, mich dafür zu belangen, dass ich auf ihre Versäumnisse hinweise, und sich dafür schämen, dass sie zulassen, dass sich unser Straßennetz in einem solchen Zustand befindet“, wettert Geoff indes.

Die Verkehrsbehörde gab in dem Zusammenhang bekannt, dass die Schlaglöcher auf der Straße bereits für die Reparatur vorgesehen seien. Dabei wolle man die Kosten für die Entfernung der Markierungen im Auge behalten, damit diese an den Täter weitergegeben werden könnten.

Geschätzt dürfte das Entfernen der Markierungen etwa 2.500 Dollar pro Bereich kosten, da der größte Aufwand die Verkehrsführung sei. „Wir haben einen Prozess, um Schäden in Rechnung zu stellen. Wir können nicht erwarten, dass der Steuerzahler für Vandalismus aufkommt“, so AT.

Geoff wiederum: „Wenn sie rauskommen und die Straße reparieren, dann werden 100 Prozent meiner Zeichnung entfernt.“

Quelle: 9gag.com