Wie heißt es doch so schön: „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist?“ Wer dann und wann mal gerne ein Bierchen schlürft und seine Lieblingsmarken hat, kann schon verzweifeln, wenn die favorisierte Sorte plötzlich nicht mehr in den Regalen des Supermarkts steht. Doch was sich unlängst in einem deutschen Geschäft als Reaktion auf leere Regale abspielte, darf als überzogen bezeichnet werden.

Es ist eine Sache, sich von solchen Situationen im alltäglichen Einkauf nerven zu lassen – und eine andere, so darauf zu reagieren, wie es ein Mann aus Sachsen getan hat: In Großhain wollte sich ein 43-Jähriger sein Lieblingsbier besorgen, nur um feststellen zu müssen, dass die Sorte gerade ausverkauft war. Nun gab es für ihn kein Halten mehr: Der Kunde rastete nicht nur aus, sondern drohte auch lautstark damit, den „Netto“ abzufackeln.

Genauer: Er griff zum Telefon und wählte die Nummer der Netto-Vertriebszentrale, wo er damit drohte, Feuer zu legen, falls er seine Lieblingssorte nicht umgehend erhalten würde. Hätte er besser gelassen, denn durch seinen Anruf konnte der Mann von der Polizei rasch ermittelt werden. Diese konnte die Lage klären und stufte seine Androhung einer Brandstiftung zum Glück für ihn als nicht ernsthaft ein.

Ob dem Herrn die Idee gekommen ist, einfach in einen anderen Markt zu fahren, wenn sein Favorit die Sorte gerade nicht vorrätig hat…?

Quelle: sat1.de