Entweder haben die Herrschaften von der NASA einfach nur schlechte Laune, weil man ihnen die Mittel gekürzt hat, oder der Kollaps unserer Zivilisation ist tatsächlich unvermeidbar. Das nämlich ergab eine Forschungsarbeit, an der Mathematiker, Soziologen und Ökologen mitwirkten.

Im Fokus dabei folgende fünf Risikofaktoren: Bevölkerungswachstum, Klimawandel, Wasserversorgung, Landwirtschaftsentwicklung und Energieverbrauch! Die Analyse der Entwicklung in diesen Bereichen führte zu dem düsteren Rückschluss, dass wir unaufhaltsam auf einen Abgrund zusteuern. Tatsächlich rollt dieser Zug bereits: Die Überlastung der Ökosysteme durch zu hohen Verbrauch der globalen Ressourcen bei gleichzeitiger Aufspaltung der Gesellschaft in reiche Eliten und den armen Rest hat in der Vergangenheit bereits so manche Hochkultur gestürzt.

Ergebnis blieb leider immer gleich!

"Der Niedergang des Römischen Reiches und die einst ähnlich weit entwickelten Dynastien von Han, Maurya und Gupta sowie die mesopotamischen Hochkulturen sind Beispiele für die Tatsache, dass hochentwickelte, fortschrittliche, komplexe und kreative Zivilisationen sowohl zerbrechlich als auch nicht von Dauer sind“, so die Forscher.

Egal welche Modelle oder Szenarien während der Studie durchgespielt worden sind, das Ergebnis blieb leider immer gleich. Dennoch drängen die Wissenschaftler darauf, die Flinte nicht gleich ins Korn zu werfen, sondern den Zusammenbruch zumindest hinauszuzögern. Dazu sei es dringend nötig sparsamer mit den natürlichen Ressourcen umzugehen, alternativen Quellen zu nutzen und die Ressourcen fairer unter allen gesellschaftlichen Schichten zu verteilen.

Mit anderen Worten: Wenn ihr jetzt eine Flasche Whiskey auf den Weltuntergang kippen wollt, dann bitte nicht gleich auf Ex und vor allem nicht alleine trinken.

Quelle: N24