Nachdem der sich an 8-jähriger Tochter verging: Vater zwingt besten Freund, eigenes Grab auszuheben – Derzeit macht ein Fall die Runde, bei dem ein Vater seinen besten Freund mit Aufnahmen von dessen Handy konfrontierte – ein Abend, der letztlich mit dem Tod besagten Freundes endete. Denn auf dem Smartphone seines vermeintlichen Kumpels hatte der Vater Missbrauchsaufnahmen seiner Tochter entdeckt – und sah rot.

Der 32-jährige Oleg Swiridow aus einem Dorf in der südrussischen Region Samara passte öfter als Babysitter auf die Achtjährige auf. Als deren Vater am 25. August 2021 das Handy Swiridows durch Zufall in die Hände bekam, entdeckte er darauf Aufnahmen, wie der vermeintlich beste Freund seine Tochter sexuell missbrauchte. Laut einem Bericht der englischen Tageszeitung „The Sun“ zeigten die Aufnahmen unaussprechliche Akte und das Leid der Tochter.

Weitere Opfer

Wie „Bild“ berichtet, verlor der Vater daraufhin die Fassung – er ging auf den vermeintlichen Freund los, schlug ihn zusammen und verwies ihn des Hauses. Damit war die Sache jedoch für keinen der Beteiligten ausgestanden: Es sollte sich für die Eltern der Achtjährigen herausstellen, dass Oleg Swiridow sich bereits an einer anderen Acht- sowie einer Fünfjährigen der Gemeinde vergangen hatte.

Daraufhin konfrontierten Vater und Mutter ihren einst besten „Freund“ – und stellten ihn vor die Wahl: Er solle sich bei der Polizei voll geständig zeigen oder sich entleiben. Was danach geschah, bleibt bis dato ungeklärt: Tatsache ist, dass der Vater des Mädchens sich entschied, die Situation selbst zu regeln. Er nahm den einstigen Kumpel mit in den Wald, drückte ihm eine Schaufel in die Hand: Swiridow sollte sich sein eigenes Grab schaufeln.

Aufs Messer gefallen?

Dann soll der Vater den 32-jährigen Automechaniker erstochen haben. Doch gibt er an, Swiridow sei vielmehr in der Tatnacht bei einem Gerangel auf ein Messer gefallen – der Missbrauchstäter habe es gezogen und sei damit auf den Vater losgegangen, so die Aussage. Bei dem Messerkampf sei Swiridow dann auf die Klinge gestürzt.

Ungewöhnliches Resultat der Nacht: Die russische Justiz stellte den Vater lediglich unter Hausarrest. Bei einer Verurteilung drohen ihm 15 Jahre Gefängnis – doch der Mann sitzt nicht in Untersuchungshaft. „The Sun“ mutmaßt, dass er aufgrund der grausamen Umstände daher auf Milde hoffen könnte.

Quelle: bild.de