Nach Straßenblockade verletzt: Klimaaktivist angeblich von Polizisten „zu Fall gebracht“ – Im Zuge der jüngsten Protestwelle der „Letzten Generation“ – einer Vereinigung von Klimaaktivisten, die von Olaf Scholz einen Stopp der Ölbohrungen in der Nordsee fordern – zog sich einer der Demonstranten einen Schlüsselbeinbruch und eine Gehirnerschütterung zu. Vonseiten der Aktivisten heißt es, ein Polizist hätte den Mann zu Fall gebracht.

Auf Twitter veröffentlichte „Letzte Generation“ ein Video, in dem sich der betroffene Edmund Schultz äußert. Er habe ein gebrochenes Schlüsselbein, ein paar Schürfwunden und eine leichte Gehirnerschütterung.

Außerdem sei sein Rucksack zerrissen worden und er müsse eine Armschiene tragen. Von daher falle er nun sechs bis zwölf Wochen aus.

Die Berliner Polizei bestätigte, dass es bei einer Straßenblockade zu einer Verletzung gekommen war. Wie ein Behördensprecher erklärte, hätten acht Demonstranten an der Autobahnabfahrt an der Konstanzer Straße den Straßenverkehr blockiert, vier von ihnen hatten sich festgeklebt.

Die Polizei räumte daraufhin die Fahrbahn, woraufhin die Aktivisten sich wieder auf die Straße zu setzen versuchten.

Die Beamten versuchten, dies mit Schieben und Wegdrücken zu verhindern, woraufhin eine Person über Kopf- und Schulterschmerzen geklagt habe. Also sei ein Rettungswagen angefordert und die Person ins Krankenhaus gebracht worden.

Dies deckt sich nicht mit der Aussage der „Letzten Generation“, was die Polizei zunächst jedoch unkommentiert ließ. Der Vorwurf, dass der Mann zu Fall gebracht worden sei, werde aber geprüft.

Interessant ist in dem Zusammenhang auch ein Foto, auf dem zu sehen ist, wie der später verletzte Schultz von genervten Autofahrern von der Straße gezerrt wird.

Quelle: bild.de