Eine alte Weisheit behauptet, dass das Geld auf der Straße liegen würde. In diesem Video zumindest stimmt das: Auf einem amerikanischen Highway kam es zu einem Zwischenfall, nachdem sich ein Geldtransporter geöffnet hatte. Ein Sturm aus Geldscheinen flog über den Asphalt und animierte Autofahrer dazu, in die Eisen zu gehen und den Segen einzusammeln. Wärt ihr weitergefahren oder hättet ihr zugelangt?

Die Fahrer nahe der schönen US-Stadt Atlanta entschieden sich jedenfalls dazu, den Segen einzusammeln, solange er herumflatterte – und verwandelten den Interstate-Highway damit in ein Tollhaus. Knapp 175.000 US-Dollar (umgerechnet: Ca. 155.000 Euro) flatterten an einem sonnigen Tag über den Asphalt und wurden von den Autofahrern eingesammelt. Wenig überraschend verkündete die Polizei, dass das illegal sei – und dass das Geld zurückzugeben sei.

Bis Donnerstag, dem 11.7.2019, kamen lediglich sechs Personen dieser Aufforderung nach

Sie brachten gerade einmal 4400 US-Dollar zurück – dabei entfielen 2150 US-Dollar allein auf einen gewissen Randrell Lewis. Eine grundehrliche Seele, die als Lieferfahrer für den Essensdienst „Uber Eats“ ausfährt und das Geld gut hätte gebrauchen können. Gegenüber CNN sagte Lewis:

„Ich brauchte eine Minute, um zu begreifen, dass das keine Blätter waren. Es war Geld – überall auf der Straße. Das war wie in einem Film oder Videospiel, nichts, was man im echten Leben erwarten würde. Ich wartete bis zum Morgen, ob es einen Bericht gab, und sah den Hinweis der Polizei in den Nachrichten. Ich wollte das Richtige tun und sicherstellen, dass das, was ich gemacht hatte, nicht illegal war.“

Die Polizei von Atlanta erwartet nun, dass andere seinem Beispiel folgen – und betonte in weiteren Nachrichtensendungen, dass Personen, bei denen das Geld später gefunden werden könnte oder die dieses bereits ausgegeben haben, keinerlei rechtliche Spielräume mehr genießen.

Quelle: ladbible.com