Seit Menschen gegeneinander gezielt Krieg führen und nicht nur kämpfen, gehört er zu den wahrscheinlich am meisten gefürchteten Gefahren auf dem Schlachtfeld: der Scharfschütze. Was rankt sich nicht alles an Mythen um die „Sniper“, ihre Gewehre, ihre Fähigkeit, sich auf dem Schlachtfeld zu verbergen, ihre brutalen Ködertaktiken, bei denen jemand angeschossen wird, um das wahre Ziel beim Hilfe leisten zu erwischen, und so weiter.

Doch natürlich gibt es einen Mythos zum Thema Scharfschützen, der allen anderen vorausgeht: die Sache mit der Reichweite. Es heißt, dass kundige Heckenschützen ihr Ziel noch aus Kilometern treffen können, dass der richtige Ansitz und die richtige Höhe die Reichweite einer Waffe beträchtlich steigern könnten. Immer wieder beanspruchen Schützen mit Internet-Videos den Titel des Schusses über die größtmögliche Entfernung für sich.

Doch stimmt das auch? Der Männer-Sender „DMax“ nahm sich des Themas vor einer geraumen Weile in einem Beitrag an. Den haben wir für euch aus den Weiten des Netzes gefischt. Darin geht es vor allem um das richtige Projektil für den Scharfschuss. Was für ein Geschoss benötigt man, um auf 2,25 Kilometer einen präzisen Treffer zu landen? Und wie viel Schaden bleibt auf eine solche Entfernung noch?