Monströse Naturgewalt: Gigantischer Sandsturm verschluckt Stadt – Die folgenden Aufnahmen zeigen, wie ein fast schon apokalyptisch anmutender Sandsturm die chinesische Stadt Dunhuang City verschlingt. Nun sind Sandstürme am Rande der Wüste nichts ungewöhnliches, erschreckend ist es dennoch, wie dieses Monstrum den gesamten Himmel gelb färbt und die Sichtweite innerhalb kürzester Zeit auf weniger als fünf Meter beschränkt.

Die Polizei sah sich im Zuge dieses Naturereignisses gezwungen, die Straßen der Stadt in der Provinz Gansu am Rande der Wüste Gobi zu sperren. Hunderte von Autofahrern ließen ihre Wagen stehen, um sich vor dem Sandsturm in Sicherheit zu bringen.

Seither tauchen immer mehr Videos in den sozialen Medien auf, die wie Bilder wie aus einem Katastrophenfilm anmuten. Eine Anwohnerin erklärte gegenüber den lokalen Medien:

„Ich konnte die Sonne nicht sehen. Zuerst war ich in den gelben Staub des Sandsturms eingehüllt, dann wurde er rot und schließlich schwarz.“

Wie auch im Rest der Welt, häufen sich in China derzeit extreme Wetterverhältnisse

So regnete es erst am Dienstag in der Provinz Henan so heftig, dass die Flüsse über die Ufer traten und mehrere Städte überfluteten.

Tote waren im Zuge der seit dem Wochenende ungewöhnlich heftigen Regenfälle bislang nicht zu verzeichnen, das Leben von rund 94 Millionen Einwohnern ist aufgrund der Sperrung der Verkehrsmittel jedoch komplett auf den Kopf gestellt worden.

In Zhengzhou, der Hauptstadt der Provinz Henan am Ufer des Gelben Flusses, fielen in einer Stunde mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter, weshalb sich die Stadt gezwungen sah, den gesamten U-Bahn-Verkehr einzustellen. Ein Werk für Aluminiumlegierungen explodierte, nachdem Wasser aus einem Fluss in die Fabrik eingedrungen war.

Laut der Nachrichtenagentur Xinhua wurden bislang mehr als 10.000 Einwohner der Provinz in Notunterkünften untergebracht. Und es könnte noch schlimmer kommen, denn mindestens 31 große und mittelgroße Stauseen in der Provinz haben ihre Warnwerte bereits überschritten.

Quelle: thesun.co.uk