„Wer schön sein will, muss leiden“ … Welche Frau kann von diesem Motto nicht das eine oder andere Liedchen singen? Und doch gibt es Unterschiede, wie das Beispiel aus diesem verstörenden Video zeigt. Denn was die junge Dame hier getan hat, um sich „schöner zu machen“, lässt sie für den Rest ihres Lebens wahrscheinlich auf einem Auge erblinden, von den verstörenden Farben mal ganz abgesehen: Ihr Augen-Tattoo hat sie krank gemacht.

Der Autor dieser Zeilen war sich der Tat nicht bewusst, dass das heutzutage bereits geht – noch, dass es Menschen gibt, die so etwas tatsächlich erwägen: Man kann sich die Augen tätowieren lassen. Mit entsprechenden Mikronadeln kann die weiße Farbe des Augapfels verändert werden, man spricht von einem Sclera- oder Augapfel-Tattoo. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die sich zu diesem extremen Schritt entschließen – und Ärzte warnen aufgrund des sensiblen Arbeitsgebiets des Tätowierers ausdrücklich davor.

Das kanadische Model Catt Gallinger hätte besser auf einen solchen Rat gehört. Ihre gescheiterte Tinten-Injektion verwandelte sich nämlich im Handumdrehen in eine Tinten-Infektion. Die Nadeln des Studios waren wohl nicht sauber – und hatten scheinbar die falsche Größe für so einen empfindlichen Körperbereich. Jetzt darf die junge Frau Medikamente schlucken und Salben/Tropfen auftragen – in der Hoffnung, keine Folgeschäden davonzutragen. Doch ihre Ärzte warnen, dass sie das Auge dennoch verlieren könnte. Nun möchte Catt andere in den sozialen Medien davor warnen, ihren Fehler zu wiederholen.