Scharfe Chilischoten gibt es mittlerweile in mehr Züchtungen, als so mancher Haare auf dem Kopf hat. Doch eine überragt sie auf dem kommerziellen Sektor bis dato nahezu alle: Die Carolina Reaper genannte Schote ist sogar noch schärfer als Sorten wie Trinidad Scorpion, Red Savina oder Bhut Jolokia. Bis 2015 galt die Carolina Reaper lange als schärfste Chilisorte der Welt. Doch wer züchtet so einen Eingeweidezerstörer eigentlich? Wer ist der Mann hinter der Chili?

Der Mann, der in der von starkem Wettbewerb geprägten Welt der Chili-Züchter bei seiner Konkurrenz nur von Schärfe verbrannte Erde hinterlässt, heißt „Smokin“ Ed Currie. Mit so einem Namen muss man sich ja für Gewürze begeistern. Den Spitznamen „Smokin“ verdiente er sich, weil seine Züchtungen Leuten quasi den Mund verbrennen, bis es qualmt. Seit drei Jahrzehnten ist Currie in seinen Gewächshäusern in seinem ganz eigenen Paradies.

Der Mann tut, was er liebt und steht jeden Morgen um 3:30 Uhr auf, um noch schärfere Chilis zu züchten und damit die zur Ermittlung von Schärfegraden dienende Scoville-Skala an ihren Bruchpunkt zu treiben. Diese kurze Dokumentation wirft einen Blick hinter Curries Beruf(ung), die Leidenschaft, die ihn antreibt und gewährt Einblicke in Kommendes – denn Currie feilt an noch schärferen, bis dato geheimen Züchtungen.