Viele Raucher führen vehement immer ein Argument vor, wenn es um das Aufhören mit dem Qualmen geht: Wer aufhört, wird dicker. Neueste Untersuchungen scheinen aber zu belegen, dass diese Annahme falsch ist.

Der Grund für die Gewichtszunahme soll angeblich im Nikotin stecken. Dieser in den Zigaretten enthaltene Wirkstoff unterdrücke den Appetit. Die Vermutung: Hört man mit dem Rauchen auf, dann ist auch dieser Stimulus weg und man beginnt, sich Pfunde anzufuttern. Eine neue Untersuchung, die kürzlich beim Endocrine Society Meeting vorgestellt wurde, behauptet genau das Gegenteil. Nicht nur, dass das Aufhören keinen zusätzlichen Appetit verursacht, der Rauchstopp soll sich sogar noch positiv auf den Stoffwechsel auswirken.

In der Studie wurden Raucher, die aufhören wollten, über 16 Wochen lang untersucht. Diese Raucher erhielten keine Medikamente oder Therapien. Obwohl sie den Konsum von im Schnitt 8,8 auf 1,4 Zigaretten zurückfuhren, gab es keine Gewichtszunahme. Auch ihre Leberaktivitäten verbesserten sich in dem Zeitraum. Gute Argumente also für diejenigen, die demnächst mit dem Rauchen aufhören wollen.