Offenbar interessieren sich Fastfood-Konsumenten herzlich wenig für die Kalorienangaben auf den Speisekarten. Zu dieser Erkenntnis kommt eine neue Studie, erschienen im American Journal of Public Health.

Gesundheitsexperten der USA versuchen ihren Landsleuten mit allen Mitteln klarzumachen, dass sie sich gesünder ernähren und weniger Kalorien konsumieren sollten. Der Grund ist klar: mehr als ein Drittel der Erwachsenen und knapp 17 Prozent aller Kinder und Jugendlichen gelten in den USA als fettleibig. Ein Viertel der US-Amerikaner verzehrt zudem mindestens zweimal die Woche Fastfood.

In einigen Staaten und Städten ist es deshalb vorgeschrieben, die Kalorienangabe aufzuzeigen. Ganz ähnlich wie bei uns, wo Nährwertangaben auf den Umverpackungen aufgedruckt sind. Der übermäßige Konsum von Fastfood hat sich durch die Einführung der Kalorienangabe jedoch nicht gebessert.

Frauen aßen im Verlauf der Studie im Schnitt 824 Kalorien, während es Männer auf 890 Kalorien brachten. Pro Mahlzeit, wohlgemerkt. Diejenigen, die aufgeklärt wurden, aßen im Durchschnitt sogar 49 Kalorien mehr. Die Wissenschaftler meinen, dass die Fast-Food-Kunden die Angaben unterschätzen.

550 Kalorien für einen BigMäc scheinen nicht viel zu sein. Allerdings kommen dann noch die Pommes und das Getränk hinzu und in Windeseile liegt die Kalorienzunahme bei 1100.

Quelle: mz-web