Eine Ära neigt sich dem Ende zu. Eine Ära, in der wir voller Freude die kleinen roten Heinz-Ketchup-Tütchen aufrissen, den Inhalt über unsere labbrigen McDonald’s-Pommes gossen und herzhaft hineingriffen. Aus und vorbei – zumindest für die Geschäftsbeziehung zwischen der Fast-Food-Kette und dem Ketchuplieferanten.

Nach 40 Jahren kündigte McDonald’s an, sich von Heinz als Saucenlieferant zu trennen. Vor allem unter den Fans des Tomatenketchups ist der Aufschrei jetzt groß. Einige fragten sogar über Twitter an, ob es ihnen gestattet ist, ihren eigenen Heinz Ketchup mit ins Restaurant zu bringen. Der Wechsel trifft Europäer übrigens härter als Amerikaner, denn dort wird Heinz Ketchup nur noch in Pittsburgh und Minneapolis verwendet.

Der Grund für den Wandel ist ein Wechsel im Heinz-Management, welcher im Sommer stattfand. Der neue CEO ist übrigens Bernardo Hees, früherer Chef von Burger King. Was haltet ihr von dem Wechsel? Ist es euch egal oder esst ihr sowieso lieber bei der Konkurrenz?