Es ist schon irgendwie interessant, dass selbst Leute, die bei McDonald's essen, wenig Gutes über den Fresstempel zu sagen haben. Das grundsätzlich schlechte Image eines skrupellosen Fastfoodkonzerns haftet Mäcces seit jeher an, und mittlerweile schlägt sich das auch in den Geschäftszahlen nieder.

Die Konkurrenz ist hoch und wertig, die Lebensmittelskandale in China und Japan noch nicht vergessen, und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Gewinne im vergangenen Jahr um 15 Prozent gesunken sind. Ein Umstand, dem der neue Mann an der Spitze, Steve Easterbrook, mit einem umfassenden Sanierungsplan begegnen möchte, dessen Ziel darin besteht, McDonald's zu einem fortschrittlichen, modernen Burger-Unternehmen umzuformen.

Dazu gehören neben umfassenden Sparplänen vor allem die Einführung eines Lieferservices via App sowie die Erschließung wohlhabendere Käufergruppen durch einen Luxusburger mit hochwertigem Angus-Fleisch.

Ob diese Maßnahmen den erhofften Aufschwung bringen bleibt fraglich. An der Börse blieb man nach Easterbrooks Eröffnungen jedenfalls noch skeptisch, sodass die McDonald's-Aktie 0,5 Prozent im Minus notierte. Immerhin bleiben die von den Investoren verlangten Details zur angestrebten Verbesserung von Lebensmittelqualität und Service bislang noch aus.

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