Da sind wir mal wieder, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Besonders wenn es um Klagen vor Gericht geht. Dieses Mal wird McDonald’s vor den Kadi gezogen, um 1,5 Millionen US-Dollar zu blechen. Weshalb? Wegen einer fehlenden Serviette! Ja, im guten alten Amerika ist eben alles möglich.

Aber von vorne – ein Mann betritt eine McDonald’s-Filiale in Pacoima, Los Angeles. Er bestellt ein Menü und bekommt dann nur eine Serviette dazu. Zu wenig, weshalb er nach einer zweiten Serviette fragte, die er nicht bekam. Zu viel für den Mann, der darauf wutentbrannt gedroht hatte, zur Konkurrenz zu gehen. Er wolle ja nur essen und nicht um Servietten streiten. Der Angestellte soll daraufhin „ihr Leute ...“ gemurmelt haben, was der afroamerikanische Kunde als rassistisch auffasste.

Der Kunde schrieb wenig später eine E-Mail an den Manager, wo er mitteilte, wegen des Vorfalls unter seelischen Qualen zu leiden und arbeitsunfähig sei. Der Manager bot eine Entschädigung per Gratisessen an, was der verärgerte Kunde ausschlug und stattdessen eine 1,5-Millionen-Schadensersatzklage einleitete. Wahnsinn!

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Quelle: Focus