Es klingt verrückt und noch nach Science Fiction, aber das Vorhaben, Reisende zum Mars zu schicken, wird immer konkreter. Eine erste Auswahl an Personen ist getroffen für den Flug ins All. Der Haken: Es gibt kein Rückflugticket! Die Organisation 'Mars One' des Show-Erfinders Bas Lansdorp konnte für den siebenmonatigen Flug durchs All auf ein Bewerberfeld von über 200.000 Menschen aus 140 Ländern zurückgreifen.

Mars One hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 Menschen auf dem Mars landen zu lassen und dort eine dauerhaft bewohnbare Siedlung zu errichten. Aktuell hat die niederländische private Stiftung die ersten 1058 Menschen ausgewählt. Ingesamt sollen sechs vierköpfige Gruppen den Roten Planeten in der Zukunft kolonialisieren. Ein Rückflug-Ticket soll es aber nicht geben. Das bedeutet: Ein Flug ins Ungewisse. Ohne Wiederkehr. Das scheint allerdings viele potenzielle Kandidaten nicht zu stören, schaut man sich die hohe Zahl an Bewerben an.

Um in die engere Wahl zu gelangen, verlangt Mars One recht solide Anforderungen. So muss man mindestens 18 Jahre alt und bei guter Gesundheit sein. Zudem sind soziale Kompetenz und gute Englischkenntnisse von Voraussetzung. Das wird schon reichen, denn das was Teilnehmer dann erwartet, sind eher Kleinigkeiten wie die starke Strahlung während des Weltraumfluges sowie eine Landung unter widrigen Bedingungen.

Sollten das die Hobby-Astronauten überleben, muss man nur noch mit dem öden Planeten klarkommen, auf dem minus 63 Grad und tödliche Strahlung herrschen. Ach ja, die Atmosphäre aus schädlichem Kohlendioxid lädt darüber hinaus zum perfekten Besiedeln ein. In diesem Sinne - guten Flug und Hals- und Beinbruch!

Quelle: n.-tv.de