Tach, die Herrschaften. Da bin ich wieder, und mir steht es immer noch bis hier! Ich habe nach wie vor die Schnauze voll davon, dass jede Randgruppe tun und sagen darf, was sie will, der durchschnittliche Mann allerdings die Fresse zu halten hat. Damit muss endlich Schluss sein!

Schauen wir also auch diese Woche mal, ob es nicht doch noch so etwas wie ein Reservat gibt, in dem ein Penis-Indianer wie ich frei und ungezwungen auf seinen Eiern durch die Pampa reiten darf, um auf die Highlights der letzten Tage zurückzublicken. Und davon gibt es auf mann.tv glücklicherweise wie immer so einige!

Portugal schenkt Bürgern Luxusautos - (zum Beitrag)

Am Ende der Meldung – in der es darum geht, dass die portugiesische Regierung Luxusautos unter ehrlichen Steuerzahlern verlost – fragt der Autor, warum unsere Volksvertreter nicht auch so geile Aktionen machen. Lieber Kay, weil wir hier in Deutschland sind! Einem Land, dessen Gesetzgebung so kleinkariert ist wie eine Runde Tetris auf 'nem Gameboy. Da man derart damit beschäftigt ist, jeden Furz gesetzlich zu regeln, bleibt wohl einfach keine Zeit für neue Konzepte. Ist ja auch klar, es macht ja auch viel mehr Spaß, für eine neue Garagenzufahrt 41238 Antragsformulare einzufordern, als dem ehrlichen Steuerzahler mal eine Freude zu bereiten. Ihr hofft, dass so eine Aktion auch in Deutschland durchgeführt wird? Wacht auf! Da ist es ja wahrscheinlicher, dass der Westerwelle beim Versuch erwischt wird, den neuen Playboy aus dem Kiosk zu klauen. Abgesehen davon werden wir von einer Frau regiert. Wozu sollte eine Kanzlerin uns Steuerzahlern geile Karren schenken, wenn ihre Artgenossinnen es nicht einmal hinkriegen, ’nen Smart in eine 20-Meter-Lücke einzuparken. Das wäre doch dann gleich wieder Diskriminierung!

Das beste Mittel gegen Erkältung – (zum Artikel)

Mag wohl sein, dass Hobeln gut gegen Schnupfen ist. Macht ja auch Sinn, so mit Schwitzen und allem. Aber die Sache hat einen gewaltigen Haken: Es ist eine Sache, seiner Frau im ABC-Schutzanzug Hühnerbrühe ans Bett zu bringen, aber eine ganz andere, mit jemandem mit wundgerotzter Nase eine Runde Cowboy und Indianer zu spielen. Lebertran is ja angeblich auch gesund, aber weiß Gott nicht appetitlich. Nene, das isses mir echt nicht wert. Wobei, ein Blowjob könnte dann vielleicht doch ganz lustig sein … zumindest für uns Männer. Immerhin dürfte unser verschnupftes Betthäschen ganz schön Probleme haben, bei der Mundarbeit Luft zu kriegen und welcher Kerl fühlt sich da nicht gleich bestätigt!?
Interessant ist aber auch, dass uns – so der Artikel – mit diesem Oxytocin-Hormon-Zeugs eine prima Erklärung dafür geliefert wird, warum wir sofort einschlafen, nachdem wir die Katze gefüttert haben. Wenn sie deswegen also wieder mal am Motzen ist, sagt ihr einfach „Sorry Schatz, aber du weißt ja, die Hormone. Is wie mit dir und deiner ewigen Zickerei, wenn der Blutmond mal wieder scheint. Da kannste ja auch immer nix für, nicht wahr?!“

Aggressiv durch Killerspiele – (zum Beitrag)

Ich verstehe gar nicht, was diese Debatte immer wieder soll. Mal heißt es, Zocken macht blöde – dann wieder nicht. Mal fördert es aggressives Verhalten, am nächsten Tag baut es Aggressionen angeblich ab. Ich sage: Natürlich machen Killerspiele gewalttätig! Wenn mich bei GTA Online irgend so ein Rotzgör mit 'nem Panzer zum zehnten Mal in Stücke sprengt, kenne ich keine Freunde mehr. Da würde ich am liebsten gleich durch die Leitung rüberkriechen und ihm seine Fresse dermaßen polieren, dass die Zahnbürste am nächsten Morgen ins Leere greift. Was die ganzen Wattewerfer jedoch immer wieder außer Acht lassen ist, das so eine Partie FIFA mitunter den gleichen Effekt hat. Ganz im Ernst, wenn ein Spiel den Wunsch zu töten fördert, dann dieses! Und glaubt mir, wär hinter dem Schrank nicht so ein Kabelsalat, ich hätte schon längst einem nach einer FIFA-Niederlage meine Konsole ins Gesicht gedonnert. Dann hätte die Bild 'ne tolle Schlagzeile: „Sport ist Mord!“. Ich sag‘s euch!

So, ich geh dann mal online. Ein Gamepad hab ich ja zum Glück noch. Das muss reichen, um den Vogel endlich abzuschießen. Bis dahin: Tut nichts, was ich nicht auch tun würde.

Euer Manni