Wegen Betrugs festgenommen: Mann hat gleichzeitig 35 Freundinnen – Es ist fraglos bar jedweden Anstandes, eine Straftat mit Anerkennung zu adeln. Die folgende Geschichte nötigt uns auf einer rein sachlichen Ebene dann aber doch einen gewissen Respekt ab. Ein Mann in Japan soll nämlich zeitgleich und vor allem heimlich Beziehungen mit ganzen 35 Frauen gehabt haben. Als wenn das an sich nicht schon verwerflich genug wäre, ist der eigentliche Grund dahinter noch mal einen ganzen Zacken dreister.

Der 39-jährige Mann namens Takashi Miyagawa aus der Region Kansai muss nicht nur ein wahrer Frauenheld, sondern auch ein ausgemachtes Organisationsgenie sein. Denn ihm gelang das Kunststück, besagte 35 Beziehungen über einen längeren Zeitraum hinweg zu koordinieren, ohne dass die Frauen etwas von Takashis Umtriebigkeit ahnten.

Dass ein Kartenhaus aus derart vielen wackligen Einzelteilen jedoch zwangsläufig irgendwann einstürzen muss, liegt in der Natur der Sache. Und so erfuhr dann eben doch eines Tages eine der Frauen, dass es da noch eine andere gab, und staunte sicherlich nicht schlecht, als sie schließlich nach und nach gemeinsam mit den anderen Opfern das wahre Ausmaß des Betrugs aufdeckte.

Laut der „New York Post“ (https://nypost.com/2021/04/23/man-with-35-girlfriends-busted-for-fraud-over-birthday-gifts/), die sich auf japanische Medien beruft, wurde Miyagawa – mittlerweile wieder Single – infolgedessen wegen Betrugs festgenommen und wird sich wohl vor Gericht verantworten müssen.

Denn hauptsächlich zielte die haarsträubende Anzahl an zeitgleichen Beziehungen darauf ab, sich an Geschenken der Frauen zu bereichern. Den Medienberichten zufolge hatte der Schwindler den Frauen nämlich jeweils unterschiedliche Kalendertage als seinen Geburtstag genannt und damit Geschenke im Wert von rund 700 Euro eingesackt.

Die vielen Frauen soll der japanische Casanova bei seinem Teilzeitjob als Verkäufer für Duschköpfe und andere Produkte kennengelernt haben, woraufhin er ihnen den Wunsch nach einer ernsthaften Beziehung und sogar einer Hochzeit vorgaukelte.

Nun ermittelt jedoch die Polizei gegen ihn – und dabei ist nicht ausgeschlossen, dass sich noch mehr Frauen melden, die auf Miyagawa hereingefallen sind.

Quelle: stern.de