Eine Sicherheitskamera zeichnet einen Mann dabei auf, wie er nichts Böses ahnend in seine Stammkneipe eilt. Plötzlich schießt ein Bus ins Bild, schmettert den arglosen Fußgänger meterweit zur Seite. Ein Todesfall? Keinesfalls! Der Typ steht einfach auf und geht weiter – in sein Lieblingspub. Wie ihr im Video sehen werdet …

Welcher Mann kennt das Szenario nicht: Zuhause ist noch jede Menge zu machen, irgendwer muss den Müll runterbringen, man soll mit dem Hund spazieren gehen und überhaupt müsste die Regenrinne auch mal sauber. Da vibriert schon des Mannes Smartphone – die Kumpels fragen, wo man bleibt, ewig könne man mit der Zechtour nicht mehr warten. Da fällt einem ein, dass man ja in der Stammkneipe auf das eine oder andere Pils verabredet war. Also heißt es: Pflichten Pflichten sein lassen und losgewetzt – geht es um die geliebte Gerstenkaltschale, lässt man schon mal alles stehen und liegen und sich von wenig aufhalten, wenn überhaupt.

Flucht an einen sicheren Ort

Genauso so oder so ähnlich muss es Simon Smith ergangen sein. Das ist der Herr in der schwarzen Weste aus diesem Video einer Sicherheitskamera. Der war in seiner Heimatstadt, Reading in England, auf dem Weg in den örtlichen Pub zu seinen Zechkumpanen. Zu seinem Pech geriet ein Bus außer Kontrolle, kam ins Schleudern und erfasste Smith. Doch wer annimmt, dass dessen Tag tragisch endete, sollte sich das Video zu Gemüte führen: Smith überlebte nicht nur, sondern wurde wie durch ein Wunder nur leicht verletzt. Verwirrt und von dem Aufprall sichtlich unter Schock betrat Smith den Pub namens „Purple Turtle“ und setzte sich, um wieder klarzukommen.

Nach eigener Aussage wollte er an einen Ort, wo er sich nach dem Unfall sicher fühlte, um das Trauma zu überwinden, dem Tod nochmal von der Schippe gesprungen zu sein. Daniel Fraifield, Mitbesitzer des Lokals, zu dem Vorfall gegenüber BBC South: „Er ist mehr oder weniger [nach dem Unfall] sofort aufgestanden, hat sich die Klamotten abgebürstet und da kam auch schon der Rettungsdienst und hat ihn untersucht. Ich kann kaum glauben, dass er noch lebt!“ Nach einem kurzen Besuch im Krankenhaus wurde Mr. Smith entlassen, auch im Bus wurde niemand verletzt. Alle Beteiligten kamen mit einem Schrecken davon.

Quelle: Dailymail