Schokolinsen im Wandel der Zeit: M&M’S-Maskottchen sollen integrativer werden – Hättet ihr’s gewusst: Die personifizierten „M&M’s“-Schokolinsen haben ihre Karriere als Maskottchen bereits 1954 begonnen. Standen zunächst lediglich „Red“ und „Yellow“ vor der Kamera, gesellten sich später noch einige andere Figuren hinzu, darunter auch zwei weibliche.

Nun leben wir bekanntlich in Zeiten des Wandels, weshalb man nun auch bei dem zuständigen Konzern Mars Wrigley das Erscheinungsbild der traditionsreichen Werbefiguren neu überdenkt.

Anstelle der bisherigen Overknees soll das weibliche Maskottchen „Green“ im Zuge des Makeovers beispielsweise Sneaker verpasst bekommen, während „Browns“ Absätze gekürzt werden, um „Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein als starke Frau“ widerzuspiegeln. 

Dadurch sollen insbesondere die weiblichen Maskottchen „aktueller“ sowie „repräsentativer für unsere Kunden“ dargestellt werden, wie der Präsident von Mars Wrigley North America, Anton Vincent, gegenüber „CNN Business“ erklärte.

Darüber hinaus wolle man die weiblichen Charaktere besser in der Werbung repräsentieren.

Doch auch „Red“ und „Yellow“ wurden überarbeitet und tragen künftig Schnürsenkel zur Schau. Im Falle von „Blue“ verändert sich kaum etwas, dessen Schuhwerk Vincent zufolge „einer schlechten Version von Uggs“ ähnelt.

Zudem sollen die Schokolinsen künftig mehr als nur eine „Body Size“ haben, um der Vielfalt der Körperformen Rechnung zu tragen. Generell rückt das Geschlecht der Maskottchen in den Hintergrund, um mehr Raum für die „nuancierte Persönlichkeit“ zu schaffen.

Das Ganze dient dem Zweck, die Süßigkeiten-Marke neu zu positionieren und inklusiver zu machen.

In einer Erklärung des Unternehmens heißt es vonseiten Mars Wrigleys Chief Growth Officer Cathryn Sleight dazu:

„M&M's setzt sich seit langem dafür ein, bunten Spaß für alle zu schaffen. Der neue Markenzweck dient als konkreteres Bekenntnis zu dem, woran wir als Marke schon immer geglaubt haben: Jede:r hat das Recht, Momente des Glücks zu genießen und Spaß ist der stärkste Weg, Menschen das Gefühl zugeben, dazuzugehören.“

So hätten Studien gezeigt, dass der Wunsch, dazuzugehören, im Menschen so stark ausgeprägt sei, wie der jener, geliebt zu werden – unabhängig von Kultur, Rasse, ethnischer Zugehörigkeit sowie Wohnort.

Um zu zeigen, dass die Marke die Menschen zusammenbringen will, hat man bei der Gelegenheit auch das Logo noch etwas abgeändert, indem man das Und-Zeichen deutlicher hervorhebt. Die neue und modernere Schrift soll zudem integrativer, einladender und vereinigender sein.

Quellen: stern.de , bild.de