Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Der moderne Mensch hat seine Überlebensinstinkte auf dem Schafott der Zivilisation geopfert. Natürlich sind wir immer noch in nicht unerheblichem Maße triebgesteuert. Doch die meisten von uns wären in der Wildnis hoffnungslos verloren. Das fängt schon bei der Ernährung an. Oder wisst ihr, wie man eine Pizza fängt? Wir jedenfalls nicht. Was wir aber wissen, ist, dass eine der ersten Sachen, um die man sich in einer solchen Situation kümmern sollte, ein Feuer ist.

Feuer! Der Katalysator der menschlichen Evolution. Es gewährt Wärme, Licht, Schutz vor wilden Tieren und man kann ganz wunderbar Käse damit schmelzen. Nichtraucher, oder diejenigen, die bereits auf E-Zigaretten umgestiegen sind, dürften in der Wildnis allerdings gewisse Schwierigkeiten haben, in den Genuss einer lodernden Flamme zu kommen.

Aus Film und Fernsehen kennt zwar sicherlich jeder den einen oder anderen Trick, ein Feuerchen in Gang zu bekommen. Allerdings bedarf es dafür nicht nur des grundsätzlichen Wissens, sondern auch einer gewissen Erfahrung mit solchen Dingen. Von daher dürften viele von dem Ergebnis eher enttäuscht sein, wenn sie stumpf versuchen, Stöckchen aneinander zu reiben.

Erfolgversprechender ist da schon der folgende Kniff, für dessen Gelingen man nun wahrlich kein Survival-Experte sein muss. Alles was ihr braucht, sind ein durchsichtiger Plastikbeutel, etwas Wasser sowie logischerweise Brennmaterial. Bastelt ihr nach den Anweisungen des Herrn im folgenden Video daraus nämlich eine Art flüssiger Linse, könnt ihr damit ganz wunderbar das Sonnenlicht bündeln. Und das hat ja wohl jeder von uns als Kind mit einer Lupe schon mal gemacht.