Die Welt ist voller genialer Ideen. Dann wieder gibt es die, die eher in die gegenteilige Kategorie fallen – und von denen es einige mehr gibt. So wie etwa diese hier: Ein Mann will das schnelle Geld, schnappt sich eine Knarre und stürmt damit ein Fitnesscenter, in dem vornehmlich MMA-Kämpfer trainieren. Das mag wie ein extrem dämlicher Plan aus einer zweitklassigen Komödie klingen, ist in den USA aber wirklich passiert – und ging für den Täter nicht besonders gut aus, wie ihr im Video sehen werdet.

In Burbank, L. A., (Kalifornien) stürmte das menschliche Hackfleisch, das ihr im Video taumeln und schließlich in einer Pfütze auf der Straße kollabieren seht, in eine Muckibude – die Pumpgun in der Hand. Dumm für den Täter, dass das Gym vornehmlich von MMA-Kämpfen besucht wird. Zumal das Eingangsschild, auf dem „Fighters made here“ (zu dt. Hier werden Kämpfer gemacht“ extrem schwer zu übersehen ist. Wenn das schöne Wörtchen „eigentlich“ nicht wäre.

Dabei geriet der Pumpgun-Schmachtlappen im Inneren des Trainingscenters prompt an den Falschen: den ehemaligen MMA-Profi Jacobe Powell, der dort als Ausbilder arbeitet. Der wurde im Video auch zu dem Vorfall befragt: „Naja, meine Instinkte ergriffen die Oberhand, ich benutzte mein Judo-Training, um den Typen zu überwältigen und entwaffnen, bis die Polizei eintraf“, so Powell gegenüber dem Daily Star. Schaut man sich das wandelnde Mett an, das da auf dem Asphalt vor sich hin sickert, fragt man sich unweigerlich, wie der Täter wohl aussähe, wenn Powell „Ernst gemacht“ hätte, statt auf einen weichen Defensivstil wie Judo zu setzen …

Quelle: tag24.de