Nicht mehr lange, dann eröffnet in Würzburg das erste „Cannameleon“ genannte Café – ein Shop, spezialisiert auf Kaffee und Gesundheit. Auf dem Schaufenster prangt „Cannabisprodukte, Nahrungsergänzungsmittel, vegane Snacks, Bio-Café uvm.“ Am 26. Januar wird der Laden in einer ehemaligen Bäckerei-Filiale eröffnet. Der Betreiber: ein früherer Lagerlogistiker und selbstständiger Musiker.

Lukas Schwarz, so der Name des Café-Besitzers, hat sich nach eigenen Angaben schon lange mit Themen wie Cannabis und alternativer Medizin auseinandergesetzt. „Lange Zeit war es nicht möglich, die gesundheitsfördernden Wirkstoffe ohne Rauschwirkung aus der Pflanze zu extrahieren“, betont Schwarz die Heilwirkung von Hanf. Gemeint ist Cannabidiol (CBD), der nicht rauscherzeugende, wohl aber schmerz- und krampflösende Cannabis-Bestandteil.

CBD laut WHO harmlos und beruhigend

CBD wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO tausenden Testverfahren unterzogen und hat keine berauschende Wirkung, es soll gegen depressive Verstimmungen, Unruhe und Krampfanfälle wirken und sogar bei Epilepsie Linderung versprechen. Drogen gibt es bei „Cannameleon“ also nicht zu kaufen, wohl aber eine ganze Bandbreite an Cannabisprodukten und Hanfsubstanzen, die gesundheitsfördernd wirken sollen.

Nahrungsergänzungsmittel, Hautcremes oder Teesorten aus Hanf, sogar Shampoo: „Es ist unglaublich, welches Potenzial in dieser Pflanze mit ihren desinfizierenden und antiseptischen Wirkstoffen steckt“, betont Lukas Schwarz – der in seinem Geschäft auch viele Produkte anbietet, die nicht auf Hanf, sondern vor allem auch auf Nachhaltigkeit setzen.

Es dürfte nicht der erste Laden für medizinisches Cannabis sein, der in Deutschland das Licht der Welt erblickt – CBD liegt im Trend.

Quelle: augsburger-allgemeine.de