Als leidenschaftlicher Biertrinker hat man es zuweilen nicht leicht. Zwar gibt es hier und da mal eine Meldung, dass der Alkohol ja gar nicht so schlimm sei, wie allgemein angenommen, doch diese sind logischerweise eher selten. An Hiobsbotschaften mangelt es hingegen nicht. Und so müssen wir euch auch heute darüber in Kenntnis setzen, dass erhöhter Konsum Gedächtnisverlust beschleunigt.

Einer zehnjährigen Studie zufolge baut das Hirn von Männern im mittleren Alter, die mehr als 36 Gramm Alkohol pro Tag (gut drei Flaschen Bier) zu sich nehmen, um bis zu sechs Jahre früher ab. Der Optimist kann die weiteren Ergebnisse aber auch positiv deuten, denn zwischen Abstinenzlern und Menschen, die nur 20 Gramm zu sich nehmen, gab es statistisch gesehen im kognitiven Bereich keinen Unterschied.

Addiert man dazu noch die Fakten einer anderen Studie, die an den Tag brachte, dass gemäßigtes Trinken das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert (wir berichteten), dann gibt es nichts mehr, was gegen ein Feierabendbier spricht. Bei 4,8 Promille enthält ein solches nämlich 12,7 Gramm Alk. Da passt dann sogar noch ein Gläschen Wein mit gut 8,8 Gramm rein, wenn man eine Pfütze im Glas lässt. Oder ihr spült einfach mit Tequila nach. Der enthält nur 6,1 Gramm.

Man kann sich alternativ aber auch nach wie vor mehrere gönnen, und all diese Studien einfach vergessen. Denn trinken wir nicht letztlich genau deshalb!?