Die Situation ist ebenso bekannt wie unbeliebt: Man will einen ruhigen Abend haben und irgendwo im Haus oder noch schlimmer auf offener Straße läuft eine richtig laute Party. Was jetzt tun: Polizei verständigen? Selber hinmarschieren und Ärger machen? Wir können jedenfalls nur hoffen, dass die dritte Variante aus diesem Video keine Furore macht, weil sonst irgendwann Gebäude in Flammen stehen…

Das nun folgende Video tauchte zuerst auf dem Twitter-Konto eines gewissen Carl Forrest auf. Es zeigt mutmaßlich die Auflösung einer lauten Straßenparty mit einer ebenso kreativen wie rabiaten Methode: Jemand hatte eine recht große Copter-Drohne kurzerhand mit einer Menge Feuerwerksraketen bestückt, weil derjenigen Person die Party auf den Senkel ging.

Kurzerhand lenkte der Remote-Kampfpilot seinen Do-it-yourself-Apache über das Geschehen

Dann hieß es: Feuer frei – Flugkörper pfiffen auf die Feiernden nieder, die sich zerstreuen mussten, um dem Beschuss zu entgehen. Mutmaßlich stammen diese Aufnahmen der fliegenden Stalinorgel von einer Straße irgendwo in Lateinamerika. Es ist bis dato jedoch nicht nachgewiesen, welche Situation diesen Szenen vorausging.

Wir fragen uns daher, ob der Drohnenkonstrukteur seinem inneren bösen Daniel-Düsentrieb-Impuls direkt nachgegeben hat, oder ob er zu diesen drastischen Maßnahmen griff, nachdem er höflich um Ruhe bat und die Polizei verständigt hatte. Irgendetwas lässt uns daran allerdings zweifeln – wer auf solche Ideen kommt, regelt seinen Ärger eher selbst.

So eine Drohne mit Abschussrohren hat ja wohl auch nicht jeder daheim …