Wir Kerls sind auf unsere Fürze stolz! Erst wenn es so richtig kracht und knattert, sind wir glücklich und fühlen uns als Sieger in einem Wettbewerb, den wohl nur wir Männer verstehen. Viel braucht es dafür nicht, wenn da nur nicht diese eine Sache mit dem Gestank wäre. Doch damit dürfte bald Schluss sein.

Ein Franzose namens Christian Poincheval saß nämlich dereinst bei Freunden zum Abendessen am Tisch, als der darunter schlafenden Hund plötzlich ordentlich Dampf abließ. Nach eigenen Aussagen waren alle Anwesenden kurz vor dem Ersticken, was bei Poincheval unvermittelt einen Gesitesblitz zur Folge hatte: Eine Pille, die Haustier-Fürze in Wohlgeruch verwandelt!

Wieder daheim im lauschigen Städtchen Gesvres zögerte Poincheval nicht lange damit, seine Idee zu realisieren, um quasi aus "Scheiße Bonbons zu machen". Dabei bediente er sich ausschließlich pflanzlicher Zutaten wie Fenchel, Seetang, pflanzliches Harz, Holzkohle und Blaubeeren und ließ die fertige Pille schließlich von der Gesundheitsbehörde genehmigen.

2006 war es dann so weit, und Poincheval begann die kleinen Heilsbringer über seine Webseite "pilulepet.com" für gut 10 Euro à 60 Stück an den Mann zu bringen. Und das wortwörtlich. Denn wenn zwei bis vier Tabletten pro Mahlzeit aus einem stinkenden Haustier einen Duftbaum machen können, dann klappt das auch beim Menschen.

Pünktlich zu Weihnachten präsentierte der 65-Jährige eine neue Duftnote: Schokolade. Nun dürfte eine Schokoduftfahne, die ausgerechnet aus dem Hintern weht, dem Appetit auf Kakaoprodukte eher abträglich sein, aber da die Kakaoreserven bekanntlich knapp werden, passt das schon.

Quelle: Bild.de