In den westlichen Ländern wird hart gegen den Drogenschmuggel vorgegangen. Insbesondere an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze müssen sich die mittelamerikanischen Schmuggler immer wieder neue Methoden einfallen lassen. Eine beliebte und kreative Methode: die Ware mit selbstgebauten Katapulten über die Grenze zu schießen. Sogar eine Kartoffelkanone war schon darunter. Doch unlängst haben die Drogenschmuggler aufgerüstet – genutzt hat ihnen das trotzdem nichts.

Denn die mexikanische Justiz kam ihnen auf die Schliche und stellte eine gigantische, marihuana-verfeuernde Drogen-Bazooka nahe der Grenze zu Arizona sicher. Das berichtet der „Arizona Daily Star“. Die Kanone war in einem Van montiert, darin waren überdies 816 Kilo Marihuana und gut 2000 Schuss Munition untergebracht. Laut der mexikanischen Polizei war der Plan der Schmuggler, die Kanone durch das Schiebedach des Kleinbusses abzufeuern – die Drogen sollten weit über die Grenze fliegen, in die nahegelegene Stadt Douglas, Arizona.

Die teilt sich mit dem mexikanischen Ort Agua Prieta einen Grenzübergang und genau dort wurde die Drogen-Bazooka sichergestellt. Durch den Fund konnte auch ein bisher ungelöstes Problem der Polizei von Douglas aufgeklärt werden: Die hatte auf Videomaterial unlängst beobachtet, wie ein 45 Kilo schweres Paket mit Marihuana über die Grenze geflogen war, ohne sich dies erklären zu können.

Diese Kanone stellt nicht den einzigen Versuch mexikanischer Drogenschmuggler dar, ihre Ware auf diese Weise über die Grenze zu verfrachten – doch wie ihr im Video sehen werdet, definitiv den größten. Was für ein … Geschoss.