Wer schon einmal in Japan war, der weiß, dass die Bewohner des Landes der aufgehenden Sonne einen Hang zum Skurrilen besitzen. Egal ob Videospiele auf der Toilette, extrem gewöhnungsbedürftige Speisen oder der eine oder andere Kleidungsstil, Japan ist „anders“. Sogar in Sachen Bestrafung weichen die Vorgehensweisen sehr stark von dem ab, was wir hierzulande unter einer Disziplinarmaßnahme verstehen.

Wie die Kollegen vom Focus berichten, scheint ein japanischer Polizeichef alles andere als zufrieden mit seiner Truppe gewesen zu sein. Kurzerhand entschloss er sich dazu, seine Beamten aufgrund der „Schludrigkeit bei der Arbeit“ zu einer Fressorgie zu verdonnern. Im Klartext heißt das, dass die Uniformierten sich Unmengen an Fast Food, Donuts und zahlreichen anderen Kram in den Bauch schlagen mussten.

Laut der japanischen Zeitung „Yomiuri Shimbun" handelte es sich bei dem Strafessen um circa 15 Hamburger, 15 Donuts, einen ganzen Batzen Nudeln und unzählige Liter Milchkaffee. Krönung des Ganzen ist jedoch die Tatsache, dass die Beamten den ganzen Mist nicht nur verputzen, sondern auch aus eigener Tasche zahlen mussten. Nach dem „Festmahl“ kündigten diese übrigens ihren Job, während ihr Chef in die Kritik geriet. Was aus den ehemaligen Beamten nun wird, ist noch unklar. Auch ist noch nicht geklärt, ob das Ganze ein Nachspiel für ihren ehemaligen Vorgesetzten hat.