Was erwartet ihr so zu sehen, wenn ihr an den Strand geht? Wir meinen jetzt nicht die Leute, also Schönheiten im Bikini oder Eisverkäufer. Wir dachten eher an Treibgut: Je nach geographischer Lage findet man Muscheln und Seeigel sowie Quallen, oder eben Bernstein. In Miami spült die Flut gerne auch mal Drogenpakete an Land. In den letzten Wochen waren es dermaßen viele, dass man davon ein Eigenheim kaufen könnte.

Im US-Bundesstaat Florida dürften die Strände im Moment voller hoffnungsfroher Kiffer sein, die mit Fernstechern das Meer absuchen. Denn dort werden in den letzten Wochen immer wieder Pakete mit Cannabis angespült. Ganze 180 Kilogramm Marijuana waren es allein im Zeitraum zwischen dem 15. September und dem 12. Oktober. Der Wert dieses speziellen Treibguts belief sich auf rund 300.000 US-Dollar.

Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP hat die Kisten sichergestellt oder von ehrlichen Findern erhalten. Doch es ist gut möglich, dass längst nicht alle Finder ihr Strandgut gemeldet haben. Die Behörde rät daher: Wer ein solches Drogenpaket findet, sollte lieber die Finger davon lassen. Denn: „Der Versuch, das verdächtige Paket zu behalten, kann Sie in Gefahr bringen. Gewalttätige kriminelle Banden werden versuchen, sich die Drogen zurückzuholen“, so CBP-Abteilungsleiter Todd Bryant. Noch dazu ist der Besitz von Cannabis/Marihuana in Florida illegal und wird empfindlich bestraft.

Quelle: bild.de