Es gehört zum Mannsein dazu, krabbelndes Getier zur Strecke zu bringen. Immerhin gilt es immer wieder, als tapferer Retter unerschrocken zur Tat zu schreiten, wenn das Weibe ob der Anwesenheit einer derartigen Bestie panisch zu kreischen beginnt. Und wenn man die zu erwartende Dankbarkeit mit dem nötigen Aufwand ins Verhältnis setzt, ist das Ganze eine lohnenswerte Sache! Man kann es aber auch übertreiben, wie ein ziemlich unbedachter Herr aus den USA eindrucksvoll bewies.

Vielleicht war auch eine akute Arachnophobie (Spinnenangst) im Spiel. Eine solche würde zumindest im Ansatz die etwas rabiate Methode des Mannes erklären, der sich zur Jagd per Sprühfarbe und Feuerzeug einen Flammenwerfer bastelte.

Als die bösartige Spinne dann auch noch versuchte im Wäscheraum in die Wand des Hauses zu flüchten, ergab halt eines das andere, und die Bude stand bald in Flammen. Das Ende vom Lied: 60.000 Dollar Schaden und keine Spinnenleiche.

Ob er damit seine Mutter beeindruckt hat, mit der er nach Angaben des Lokalsenders Kiro-TV in dem Haus zusammenwohnte? Das ist wohl zu bezweifeln.