Bei uns in der MANN-TV-Redaktion läuft es so, dass jeder Redakteur das Netz nach interessanten Themen durchforstet und seine Beute dann quasi auf einem Opferaltar dem Chef darbietet. Dieser segnet das Ganze dann ab, oder eben auch nicht. Manchmal wird das Ganze reichlich flott abgefrühstückt, dann gibt es aber auch immer wieder Artikel, da fängt die ganze Belegschaft aufgeregt an zu schnattern und es fallen Kommentare wie: „Wo gräbst du nur immer diese kranke Scheiße aus? Hast du ne App 'Perverse News anzeigen'?“ Oder: „Wenn du denkst, es geht nicht schlimmer, kommen die Links von Calixto und du denkst dir nur 'Was ist aus der Menschheit geworden'?“

Dies, liebe Leser, ist einer davon …

In der chinesischen Provinz Guangxi begab es sich nämlich kürzlich, dass ein 18-Jähriger nach tagelangen qualvollen Schmerzen in seiner Verzweiflung keinen anderen Ausweg sah, als den Notruf zu wählen. Warum er dies nicht schon längst getan hatte, wird verständlicher, wenn man sich die Peinlichkeit seiner misslichen Lage vor Augen führt: Auf seinem Penis steckte seit zwei Tagen ein Ehering fest. Offensichtlich viel zu klein für diesen besonderen Finger.

Er hatte natürlich bereits versucht, den Gefangenen eigenhändig zu befreien, doch zu diesem Zeitpunkt war sein Kumpel bereits so sehr geschwollen, dass selbst die Rettungskräfte vor Ort nichts mehr tun konnten. Also wurde der Knabe in ein Krankenhaus eingeliefert. Doch selbst dort wussten sich die Ärzte nicht anders zu helfen, als die Feuerwehr zu rufen, welche der prekären Lage mit einer riesigen Zange zuleibe rückte. Der Einsatz war zwar von Erfolg gekrönt, doch letzten Endes sollte es weitere zwei Stunden dauern, bis die Trennung seines besten Stücks von dem Ehering vollzogen war. Jaja, scheiden tut halt weh …

Warum der Schlingel nun der Meinung war, es sei ratsam, sich einen Ehering auf den Penis zu stecken, wird wohl auf ewig in der wunderbaren Welt der saudämlichen Ideen verborgen bleiben. Nicht so die Rettungsaktion, die ihr im folgenden Video bewundern dürft.

Das macht einen irgendwie nachdenklich. Oder fragt ihr euch angesichts solcher Zeitdokumente nicht auch manchmal, was zukünftige Generationen wohl eines Tages über uns denken werden?!

Quelle: tag24.de