Es gibt ja immer wieder so Sachen, da fragt man sich, wie die eigentlich heißen! Ihr findet das schräg? Na dann verratet uns doch bitte einmal, wie diese Dinger heißen, mit denen man beim Einkaufen die Waren auf dem Fließband voneinander trennt … na? „Warentrenner“, richtig! Punkt für euch! Der war aber auch leicht. Aber wir wäre es denn mit der korrekten Bezeichnung für das Metall-Dingens, welches den Radiergummi an Bleistiften umschließt? Ha, erwischt! Wir verraten es euch später. Aber zunächst einmal zum eigentlichen Anlass für diese ausschweifende Einleitung:

Eines dieser Dinge ohne eigenen Namen sind nämlich auch Männerbrüste! Während die Frauenwelt sich einer unüberschaubaren Vielzahl an Synonymen für ihre sekundären Geschlechtsmerkmale rühmen darf, wird das männliche Äquivalent, als Ergebnis reichlicher Fettablagerungen im Brustbereich, bloß spöttisch mit Frauennamen bedacht. Das schmerzt natürlich, doch endlich gibt es einen offiziellen Kosenamen für die männliche Brust: Moobs!

Und nein, das haben wir uns jetzt nicht bloß ausgedacht. Denn mit „offiziell“ meinen wir, dass „Moobs“ – abgeleitet vom Slangwort „Boobs“, also Titten – seit neuestem einen Platz im altehrwürdigen Oxford English Dictionary (OED) gefunden hat. Tatsächlich kursiert dieses Wort als Beschreibung ungewöhnlich großer männlicher Brüste in der englischen Umgangssprache bereits seit längerem, so dass man es mit der Aufnahme in der Mutter aller englischen Wörterbücher nun quasi eingetütet hat.

Ob sich „Moobs“ auch in Deutschland durchsetzt, bleibt abzuwarten. Aber warum nicht? Immer noch besser als Herrenbusen oder Hummeltittchen.

Ach ja, wir waren euch ja noch etwas schuldig: Die Metallhülse um den Radiergummi heißt „Ferrule“, was auf Deutsch Zwinge bedeutet. Wieder was gelernt!

Quelle: general-anzeiger-bonn.de