Na, sowas hört man auch nicht alle Tage: In den USA ist eine Frau schwanger geworden, nachdem sie Anal-Sex hatte! Aber diejenigen unter euch, die ganz gerne mal durch die Hintertür kommen, brauchen sich jetzt keine Sorgen zu machen. Denn ganz so einfach, wie es zunächst klingt, ist es dann natürlich auch wieder nicht.

Der betreuende Urologe, Dr. Brian Steixner aus Atlantic City, New Jersey, führt die ungewollte Empfängnis laut der britischen Zeitung 'Independent' nämlich auf eine genetische Fehlentwicklung der Patientin zurück. Normalerweise trennen sich bei Föten während der Entwicklung in der Gebärmutter Harnblasenzugang, Scheide und Rektum. Das geschah bei der besagten Frau jedoch nicht. Eine Fehlentwicklung, die generell nur Mädchen betrifft und bloß einmal bei 50.000 Geburten auftritt.

Die Frau wurde von daher bereits in jungen Jahren operiert. Dabei unterlief den Ärzten jedoch ein Fehler: Ihr Uterus wurde fälschlicherweise mit ihrem Rektum verbunden.

Wir wussten von diesem Zustand und haben die Frau über ein Jahrzehnt lang medizinisch begleitet. Nach mehrmaligen Röntgenaufnahmen stellten wir fest, dass sie durch Anal-Sex schwanger geworden war“, so Dr. Steixner.

Und als wenn das alles nicht schon ärgerlich genug wäre, stellte sich damit auch gleich die nächste Frage: Kann die Patientin das Kind sicher gebären?

Bei den darauf folgenden Untersuchungen zeigte sich, dass die Vagina der Schwangeren nicht belastbar genug war. Von daher entschied man sich für einen Kaiserschnitt und brachte am Ende immerhin ein gesundes Kind zur Welt. Glückwunsch!

Bleibt nur zu hoffen, dass die Nummer nicht allzu bekannt wird. Denn dann wird es das Kind in der Schule echt schwer haben! Klassenkameraden können nämlich ganz schön hinterfotzig sein.