Um von Cannabis high zu werden, kann man es rauchen oder aber auch essen. Dem darin enthaltenen psychoaktiven Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) sei Dank. Wusstet ihr aber, dass man das Zeug auch trinken kann? Die Einwohner des 880-Seelen-Dorfs Hugo im Bundesstaat Colorado in den USA können davon jedenfalls ein Lied singen.

Oder würden es sicherlich, wenn man ihnen nicht verboten hätte, Leitungswasser zu benutzen. Soll heißen, die Dorfbewohner dürfen es weder trinken, noch darin baden oder es zum Kochen verwenden. Auch Haustiere sollen davon ferngehalten werden. Warum? Weil darin THC enthalten ist!

Dies ergab ein Cannabis-Test, nachdem eine örtliche Firma publik gemacht hatte, dass viele ihrer Arbeiter bei sogenannten „Feldproben“ positiv auf THC getestet worden seien. Dies nahmen die Behörden zum Anlass, das Leitungswasser zu untersuchen und siehe da: Alle sechs Proben waren positiv!

Da der Sheriff daraufhin ein gewaltsames Eindringen in den Dorfbrunnen entdeckt hatte, geht man nun davon aus, dass das Wasser vorsätzlich vergiftet worden ist. Zwar ist das Grundstück mittlerweile wieder gesichert, jedoch dauert es nach offiziellen Angaben noch, bis alle Leitungen wieder ordentlich durchgespült worden seien. Bis dahin wird das Dorf per Lastwagen mit frischem Wasser beliefert.

Eine Vergiftung im eigentlichen Sinne wurde bisher nicht verzeichnet. Was aber natürlich nicht bedeutet, dass es keiner zumindest versucht hat!

Quelle: berliner-kurier.de