Dr. House, großartig verkörpert von Hugh Laurie, ist der mürrischste und beliebteste Fernseharzt – gleich nach Dr. Cox aus Scrubs. In der gleichnamigen Serie schlug sich der Arzt mit allerlei mysteriösen Krankheiten herum und rettete so mehreren Patienten das TV-Leben. Einem 55-jährigen deutschen Patienten konnte nun durch die Serie ebenfalls das Leben gerettet werden.

Der Mann litt an einer unerkannten Krankheit, die sich durch eine Herzschwäche, ein schwaches Seh- sowie Hörvermögen, geschwollenen Lymphknoten, unerklärliche Fieberschübe und magensäurebedingtes Aufstoßen äußerte. Professor Jürgen Schäfer und sein Ärzteteam stellten den gesamten Lebenslauf des Mannes auf den Kopf, fanden aber nichts, außer einer Operation, bei der dem Patienten zwei neue Hüftgelenke eingesetzt wurden. Die Ärzte erinnerten sich an eine Folge aus der US-Erfolgsserie Dr. House, bei der der Serienarzt einmal eine Kobaltvergiftung als schweren Erkrankungsgrund nachgewiesen hatte. Nach einigen Bluttests bestätigte sich der Verdacht und das Metall-Hüftgelenk wurde gegen eine Keramik-Hüfte ausgetauscht.  

Der Mann habe sich zwar nur langsam erholt, aber nach 14 Monaten habe das Herz immerhin 40 Prozent seiner Leistung wiedererlangt. Das Seh- und Hörvermögen bessern sich nur schleichend.

Quelle: n-tv