Hand anlegen. Alle tun es, viele behaupten, es wäre nicht so und sie würden die Ausnahme bilden. Meistens aus „moralischen“ oder religiösen Gründen – oder einem Mix aus beidem. Doch es gibt auch eine Gruppe von Männern, die nicht masturbiert, nachdem in einem Netzforum die Ergebnisse einer chinesischen Studie veröffentlicht wurden – demnach stellt es 45 Prozent des männlichen Testosterons wieder her, wenn man die Finger von sich lässt.

Diese „No Fap“ (= „Nicht wichsen“)-Bewegung verzeichnete eine Zeit lang stetigen Zuwachs. Einer von ihnen ist Luke Eilers, der sich selbst herausfordern wollte, indem er so lange wie möglich nicht „Fünf gegen Willie“ spielt. Einer der Hauptgründe für Luke: Er merkte, dass er pornosüchtig wurde und sich dafür zu schämen begann. Er merkte auch an sich selbst einen Mangel an Konzentration, Produktivität und Motivation.

Im Gespräch mit einem YouTuber offenbarte Luke, wie sein Kampf gegen die Masturbation dazu führte, dass er mehr als 400 Tage (genauer: 421) nicht Hand an sich legte: „Ich würde es so beschreiben, dass man auf gewissen Gebieten zehn Prozent mehr Motivation, Selbstvertrauen, Energie und geistige Klarheit mitbringt. Manche beschreiben es sogar wie Superkräfte oder so, etwas, dass es ihr komplettes Leben verändert habe. Manchmal bekomme ich auch solche Schübe und verstehe, was sie meinen.“

Luke hatte seitdem durchaus Sex, er hat sogar Pornos angesehen, jedoch nach eigener Angabe nie Hand an sich gelegt. Mit einem Partner zu ejakulieren ist ihm zufolge jedoch „gesund“. Jetzt „therapiert“ Luke andere Männer über Skype, damit sie über Depressionen, Pornosucht und ihre sozialen Ängste hinwegkommen und das Konzept ausprobieren.

Quelle: ladbible.com