In der ganzen Debatte darum, ob Cannabis jetzt legalisiert werden sollte oder nicht, wollen wir eines mal festhalten: Kaum eine andere Droge macht so kreativ, wenn es um den Konsum geht. Abgesehen von der hohen Kunst, einen Joint zu drehen, gibt es eine unüberschaubare Auswahl an Wasserpfeifen in allen erdenklichen Farben, Formen und Größen. Und selbst ein Erdloch oder gar das Meer können für einen Rausch zweckentfremdet werden. Oder man zündet einfach seine Hanfplantage an! Dann hat wirklich jeder was davon!

Davon konnten sich kürzlich die Anwohner einer beschaulichen kleinen Seitenstraße im englischen Salford in der Nähe von Manchester überzeugen. Nachdem dort nämlich ein Dachstuhl aus bisher ungeklärten Gründen Feuer gefangen hatte, breitete sich eine beißende Dunstwolke um das Haus herum aus. Kurz darauf begannen mehrere Kinder, sich auf der Straße zu übergeben. Eines davon sei dem Bericht eines Zeugen zufolge am ganzen Körper mit Erbrochenem bedeckt gewesen.

Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, war auch schnell die Ursache für die heftige Reaktion auf den Qualm gefunden: Auf den Dachboden hatte sich eine Cannabis-Plantage befunden!

Die Polizei nahm daraufhin noch am Tatort einen 43-jährigen Mann fest. Die Nachbarn indes wollten von der Plantage nichts gewusst haben und so mancher nahm die Nummer sogar mit Humor:
Wir sollten für das kostenlose Rauschgefühl dankbar sein.

Abgesehen von der Inhalation der Dämpfe kamen bei dem Brand keine Personen zuschaden. Und selbst ein Hund, der sich noch im Haus befand, konnte gerettet werden.

Quelle: mopo.de