Es gibt diese Forscher und es gibt jene Forscher. Der Forscher Michael Smith scheint aber zu einer ganz speziellen Sorte zu gehören. Nachdem ihm nämlich eine Honigbiene zwischen seinen Beinen einen Besuch abgestattet und ihm in den Hodensack gestochen hatte, kam er auf die brillante wie schmerzvolle Idee, zu testen, wie Menschen auf Schmerzen reagieren. Er ließ sich am gesamten Körper von Bienen stechen.

Wie nicht anders zu erwarten, tun die Stiche an Penis und Hodensack unheimlich weh. Das schmerzintensivste Körperteil scheint jedoch die Nase zu sein. Über die Tatsache, in die Genitalien gestochen zu werden, machte sich Smith übrigens weniger Sorgen, er wusste, dass „die Schwellungen abklingen würden“. An 25 unterschiedlichen Punkten hat sich der gelernte Imker selbst mit Bienen gestochen. Auch das Auge wollte er sich vornehmen, aber sein Berater sagte ihm, dass er im schlimmsten Falle erblinden könnte.

Smith erhofft sich von seiner „Schmerzkarte“, die er aufgestellt hat, den Menschen ein besseres Verständnis für Schmerzen vermitteln zu können. „Wir wissen sehr wenig über Schmerz, und wie wir ihn aufnehmen“, sagte er.

Quelle: Mirror