So ein Wanderausflug hat schon was für sich: Die frische Luft, das herrliche Panorama, die Berge und die noch nicht vom Menschen zerstörte/bebaute Natur. Einfach toll. Apropos „bauen“: Vier Herren aus England nahmen sich für ihre Wandertour Joints als Stimmungsmacher der besonderen Art mit – und lösten damit eine kostspielige Rettungsaktion mit komplettem Stab aus.

Neben Hackbällchen, Gurkensandwiches, heißem Kaffee und was man sonst noch so für einen malerischen Trip in die Berge braucht, packten sich die vier eben auch Marihuana ein. Das rauchten die vier Freunde auf dem höchsten Berg Englands, dem „Scafell Pike“. Nicht die klügste Idee – den nach dem Konsum befanden sie sich nicht mehr nur im Rausch der Berge, sondern waren dermaßen stoned, dass es mit dem Abstieg haperte. Sie kamen einfach nicht vom Gipfel herunter.

Gerettete sollen bezahlen

In Panik riefen sie schlussendlich die Polizei, die wiederum Spezialkräfte der Bergrettung verständigen musste, um gemeinsam mit diesen den 978 Meter hohen Gipfel zu erklimmen. Natürlich musste eine solche Polizeiaktion entsprechend vorbereitet werden, weshalb neben der Bergwacht und den Beamten auch mehrere Krankenwagen nebst Luftunterstützung ausrückten. Erst vier Stunden, nachdem sie Hilfe gerufen hatten, konnten die Leute von ihrem … Kiffhäuser … gerettet werden.

Wie der britische „Guardian“ berichtet, kritisieren Nutzer in Facebook-Kommentaren die Notwendigkeit des Einsatzes massiv, viele sind überzeugt, dass das Quartett aus eigener Tasche für den kostspieligen Rettungsdienst aufkommen müsste. Die britische Polizei gab übrigens eine entsprechende Warnung für andere grasfreudige Möchtgern-Huberbuam heraus: „Alkohol oder jegliche andere Drogen, die dein Urteilsvermögen beeinträchtigen, erhöhen das Risiko, dass du in Schwierigkeiten gerätst. Sowas hat auf einem Berg nichts zu suchen!“

Dass man das noch erwähnen muss …

Quelle: tag24.de