Das Bier ist uns Männern nach dem Fußball und unseren Autos wahrscheinlich das Liebste auf der Welt. Aber dafür gleich einen Mord begehen? Was wie eine abgefahrene Horrorstory klingt, wurde in Australien jedoch bittere Wahrheit.

Der Abend fing harmlos an, ein Saufabend unter Freunden eben. Peter Stamp, Gary Stewart Miles und Gregory Channing saßen beieinander und tranken ein Bier nach dem anderen. Als das goldene Gut jedoch knapp wurde, verbot Miles seinen Freunden, die restlichen Flaschen zu trinken. Stamp griff trotzdem zum letzten Bier. Channing und Miles schlugen den 47-jährigen Stamp daraufhin nieder, brachen ihm acht Rippen und fügten ihm weitere innere Verletzungen zu. Aber das ist noch nicht alles: Die beiden Freunde zerrten den Verletzten in einen Kofferraum und kutschierten ihn in ein Industriegebiet. Auf dem Weg dorthin ging das Benzin aus und die beiden Täter fuhren per Anhalter zurück, um Benzin zu besorgen. Als sie wieder beim Auto ankamen, verlor Miles die Kontrolle, übergoss das Auto mit Benzin und zündete es kurzerhand an.

Miles plädiert auf unschuldig, während Channing die Körperverletzung und Freiheitsberaubung gestand. Mit dem Mord habe er ja nichts zu tun, was die Verteidigung seines Komplizen jedoch anders sieht. In ihren Augen habe er das Auto angezündet. Channing erlitt bei dem Vorfall selbst Verbrennungen im Gesicht und an den Schultern.

Dass Sauftouren auch anders (und glimpflicher) ausgehen können, zeigt im Übrigen dieser junge Mann aus England, dessen Geschichte für Schlagzeile sorgte.