Man mag kaum glauben, dass es in unserer Welt schlimmere Dinge gibt als die allseits gefürchtete Atombombe. Nun hat eine private Stiftung mitgeteilt, dass sie seit 2000 26 Meteoriteneinschläge auf der Erde verzeichnet hat, deren Sprengkraft der von Atomsprengköpfen gleicht.

Die Stiftung trägt den Namen B612 und wurde unter anderem vom ehemaligen Astronauten Ed Lu mitgegründet. Erst letztes Jahr zeigte uns ein Meteoroid, der über der Stadt Tscheljabinsk im Ural explodierte, welche verheerenden Schäden solch ein komisches Ereignis nach sich ziehen kann. Die Stiftung sammelt nun Geld, um ein Frühwarnsystem zu entwickeln, um solche Schäden in Zukunft eingrenzen zu können.

Als Grund führt B612 an, dass die Erde mit sehr vielen Meteoritbruchstücken zusammenstößt, die jedoch meistens weit oben in der Atmosphäre zur Explosion kommen, ohne großen Schaden anzurichten. Dass es auch anders kommen kann, zeigt uns der letztjährige Vorfall nur zu genau. Das Überwachungsteleskop soll übrigens den Namen Sentinel tragen und laut derzeitigen Planungen bereits 2018 ins All geschossen werden, von wo aus es jährlich ungefähr 200.000 der gefährlichen Dinger aufspüren kann.