Knapp ein Drittel aller Deutschen (29 Prozent) würden sich gerne mal ein Mittagsschläfchen gönnen – und zwar auch im Job, an Ort und Stelle. Dies geht aus einer Studie der Landesvertretung Baden-Württemberg der Techniker Krankenkasse hervor. Andreas Vogt, Chef der Techniker, stellt klar: „Wir sehen die Arbeitgeber in der Pflicht, durch Gleitzeitregelungen und Rückzugsräume die Möglichkeit für ein Power-Napping zu schaffen.“

Ergo: für ein entspannendes, erfrischendes und vor allem kurzes Mittagsschläfchen. Doch wie genau hält man eigentlich richtig Mittagsschlaf und worin liegen die Vorteile eines kleinen Nickerchens zur Mittagszeit? Die Redaktion der „Bild“ hat sich dazu ihre Gedanken gemacht und einige Fakten zusammengestellt, die wir euch an dieser Stelle ebenfalls nicht vorenthalten möchten:

  • Leistungsknick akzeptieren: Es ist für 80 Prozent der Deutschen mehr oder weniger normal, dass sich irgendwann zwischen 13.00 und 15:00 Uhr ein Tief einstellt. Weil der Körper sowohl Nahrung als auch Ruhe benötigt. Doch wohl die meisten von uns arbeiten um diese Uhrzeit weiter durch. Dies stresst den Körper jedoch, Obacht vor Burn-out oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Entspannung zur Mittagszeit ist daher Trumpf.
  • Kurze Schläfchen halten: Der Mittagsschlaf sollte höchstens mit 20 bis 30 Minuten auf eurem Zeitkonto zu Buche schlagen. Das reicht zum Erholen, aber nicht, um in Tiefschlaf zu fallen.
  • Elektrische Geräte wie Telefon und Computer sollten nach Möglichkeit ebenso abgeschaltet werden, wie andere Ruhestörer. Also: Tür schließen, Ohrenstöpsel rein und Schlafbrille aufsetzen.
  • Wenn ihr eure Beine hochlegt, regt ihr die Blutzirkulation an.
  • Ihr solltet euch keinen Druck machen: Stellt sich kein echter Schlaf ein, so genügt dösen auch, um euch Entspannung zu bringen.
  • Auch Masseure helfen: Es gibt sogar Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mittags zur Massage schicken – eine Maßnahme, die so gut wirken soll wie Yoga oder ein richtiger Schlafraum.
  • Frische Luft und Licht helfen nach dem Schläfchen, um wieder in Gang zu kommen. Geht also vor die Tür.

Sollte dir nach diesen Tipps übrigens feststellen, dass es euch sehr schwerfällt, aus einem Mittagsschläfchen wieder aufzuwachen, und euch ausgeruht zu fühlen, rät euch die „Bild“ zu einem Arztbesuch. Oftmals bilden eine Herzschwäche oder Erkrankungen der Atemwege die Grundlage für ein gesteigertes Schlafbedürfnis.

Quelle: bild.de